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Tarifvertrag verdi informatiker

Im festgefahrenen Tarifkonflikt mit Amazon befindet sich Verdi nun im dritten Jahr des Konflikts. Seit April 2013 wird weiter gestreikt, zunächst nur an den Standorten Bad Hersfeld und Leipzig, in letzter Zeit wurden die Streiks auf sechs der acht Standorte mit Fulfillment-Centern (Graben, Rheinberg, Werne, Leipzig, Koblenz, Bad Hersfeld) ausgeweitet. Amazon lehnt den Abschluss eines Tarifvertrags mit Verdi bisher kategorisch ab. Neue Streiks für einen Tarifvertrag mit dem Online-Händler Amazon gehen am Amazon-Standort in Bad Hersfeld weiter. EPSU-Generalsekretär Jan Willem Goudriaan erklärte: “Die Arbeitnehmer haben hartnäckig Respekt für ihre Arbeit und ihre Gewerkschaftskollegen gefordert. Europäische Gewerkschafter in ganz Orpea haben ihre Kollegen bei der Sicherung eines Tarifvertrags und der Anerkennung der Gewerkschaft unterstützt. Ich scheine für alle, vor allem für die Gewerkschafter und Arbeiter in Bad Langensalza,” Die aktuellen Tarifverträge stehen zum Download zur Verfügung: Das deutsche Arbeitsrecht verpflichtet keinen Arbeitgeber/Reeder, Tarifverträge auf Arbeitnehmer an Bord seiner schiffe unter deutscher Flagge fahrenden Schiffe anzuwenden. Die Tarifverträge in der deutschen Schifffahrtsindustrie (Manteltarifvertrag See und Heuertarifvertrag See) gelten nur, wenn: Die kleinsten Regionaleinheiten von Verdi sind die Ortsteile, die entstehen können, wenn es mehrere Abteilungen auf regionaler Ebene gibt. Diese Ortsteile sollen die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern unterstützen und vereinfachen. [26] Die nächste Stufe auf lokaler Ebene sind die bundesweiten Unionsbezirke, die wiederum den Bundesländern untergeordnet sind. Diese Bundesländer entscheiden einvernehmlich über die regionalen Strukturen und Dimensionen der Bezirke[26], während die Bundesländerbezirke selbst vom Gewerkschaftsrat eingerichtet werden. Verdi hat derzeit zehn Bundesländer: Verdi und Amazon befinden sich seit 2013 in einem Tarifkonflikt. Die Gewerkschaft strebt einen Tarifvertrag für die Beschäftigten in deutschen Verteilzentren an, der sich an der Einzelhandels- und Versandwirtschaft orientiert.

Der Streik ist Teil des Vorstoßes von Verdi, die Verhandlungen mit dem Online-Handelsriesen über einen Tarifvertrag für “gute und gesunde Arbeit” abzuschließen. Bernhard Schiederig, Regionalbereichsleiter Verdi-Handel in Hessen und zuständig für Tarifverhandlungen, bereitet sich auf einen längeren Konflikt vor: “Wir haben einen langen Atem und werden weiter handeln. Amazon sollte erwarten, dass unsere Streikaktionen flexibler werden und dass Arbeitsabläufe immer wieder gestört werden. Stehen Sie zu unserer Forderung nach einem Tarifvertrag mit Amazon. Die Tarifpolitik von Verdi hat vor allem durch Arbeitskämpfe im öffentlichen Dienst große Media-Aufmerksamkeit erregt. 2006 haben die Gewerkschaftsmitglieder einen neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Bundesländer angenommen, nachdem sie zuvor drei Monate lang gestreikt hatten. [55] Der Marburger Bund lehnte das damalige Verhandlungsergebnis ab und führte die Medien zu der Meldung, er begebe sich “auf Kollisionskurs” mit Verdi. [57] Die Tarifgemeinschaft der beiden Gewerkschaften war bereits im Vorjahr aufgelöst worden. [58] 2007 starteten Verdi und der Deutsche Beamtenbund (DBB) eine drei Millionen Euro teure Werbekampagne unter dem Motto “Genug gespart”. [59] Ziel der Kampagne war es, die Aufmerksamkeit stärker auf die Arbeit des öffentlichen Dienstes im Vorfeld neuer Tarifverhandlungen zu lenken. [60] Nach einer Warnstreikwelle und mehreren Verhandlungsrunden forderten die Parteien im März 2008 eine Schlichtung. [61] [62] Obwohl dies misslang, einigte sich Verdi schließlich mit Bund, Ländern und Kommunen auf einen neuen Tarifvertrag.

[63] [64] Die Gewerkschaft erzielte eine Lohnerhöhung von acht Prozent,[65] was einige Beobachter als schwere Belastung für die öffentlichen Haushalte bezeichneten. [66] Verdi zog im Handelsstreit insgesamt 50.000 neue Mitglieder an. [67] Später gelang es ihr, diesen Erfolg bei ähnlichen Verhandlungen im Jahr 2018 mit einer Vereinbarung zu wiederholen, die eine kumulative Erhöhung der Gehälter um 7,5 Prozent über einen Zeitraum von 30 Monaten vorsieht und Aufstockungen und zusätzliche Zahlungen umfasst, die den öffentlichen Sektor zu einem attraktiveren Arbeitgeber machen sollen. Kritiker warfen Verdi auch vor, sich stark für Arbeitnehmerrechte und faire Löhne in der Öffentlichkeit einzusetzen, diese Ziele aber intern nicht zu erreichen.


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